Guatemala

Guatemala – Kurz zusammengefasst. 

See English version below.
Machen:
– Auf mindestens einen Vulkan wandern
– Antigua anschauen und dort Leute kennenlernen (Empfehlung: Hotel Posada la Merced). San Francisco ansehen.
– Den Lago Atitlán sehen, dort in San Marcos La Laguna im Lush übernachten und am nächsten Tag irgendwo einen Yogakurs besuchen (zum Beispiel im Hostal del Lago). Über die Leute (hauptsächlich Briten) dort lächeln, die die große Erleuchtung gefunden haben und sie dir gerne aufdrängen möchten. Wenn man Partysieren will, lieber in San Pedro übernachten.
– Flores
– Tikal. Bloß keine Tour machen, die später als 6 Uhr morgens startet, die Temperatur wird tagsüber beinahe unerträglich. Sich einen Guide leisten.
– Mit den Chicken Busses fahren auch wenn es länger dauert (siehe Puffer bei daraus gelernt), mindestens einmal.
– Wenn man vorhat, danach nach Belize zu fahren: mir persönlich gefiel die Fahrt von Flores nach Belize City sehr gut. Beim Buchen in Guatemala schon die Fähre zur Ziel-Insel versuchen mit zu verhandeln. In Belize ist alles sehr viel teurer.
– Streetfood. Mit Vorsicht. Wenn man den Parasiten mal besiegt hat, kann man das ja probieren.

Lieber nicht:
– Im Lago Atitlán schwimmen. Laut dem Arzt ein Bakterienbecken dass es nur so blubbert. Und der Grund für hohes Fieber und einen 24h Klinik-Aufenthalt.
– Nicht genügend Bargeld mithaben. Wie viel Zeit drauf ging für Geldautomaten-Suchen… Mit der VISA-Card kann man aber bei den meisten Automaten Geld beheben.
– Mit der „Fähre“ von Punta Gorda nach Livingston fahren. Die fährt nur zwei Mal pro Woche und das hat einen Grund: die raue See. Wer auf minütliches „Jetz-sterben-wir-gleich“ steht, bitte gerne. Übrigens: je früher am Tag, desto weniger schlimm.

Daraus gelernt:

– Mehr Zeit einplanen. Der Krankenhausaufenthalt und die langen Busfahrten (bei der Planung dachten wir uns noch – ach, Guatemala ist doch so klein, das kann doch nicht so weit sein) nahmen uns viel Zeit weg. Die Busfahrt von Antigua nach Flores dauerte einen ganzen Tag. Vielleicht Fliegen als Option sehen. Unser Reiseplan war auch viel zu ambitioniert.
– Auch wenn viele Guatemalteken Englisch können – wer Spanisch spricht, ist klar im Vorteil. Abfinden muss man sich mit der Tatsache, dass man als Tourist meist doppelt so viel wie die Einheimischen zahlt.

One of the Chicken Buses.

One of the Chicken Buses.

Do:
– Hike onto a volcano.
– See Antigua and meet people from all over the world. Accommodation recommendation: Hotel Posada la Merced. See the San Francisco Monastery.
– See Lago Atitlán. Book a room at this sustainable hotel Lush and go to a yoga class by the lake the next morning (e.g. Hostal del Lago). Try to smile about or embrace the enlightenment of the people there. If you want to party – stay at San Pedro.
– See Flores
– See Tikal. Do a tour there, do not start it after 6 a.m.
– Go by Chicken Bus at least once, even if it takes longer.
– If you want to go to one of the Belize islands afterwards, try to purchase tickets that include the ferry. It will be cheaper than buying it there. I personally really liked the ride from Flores to Belize City.
– Street-food. But with caution. As soon as you have defeated the parasite you can at least try.

Don’t:
– Swim in Lago Atitlán. According to the doctor who treated my friend: Full of bacteria and parasites and the reason for a high fever and a 24h-stay at the hospital.
– Not having enough cash. Have fun looking for an ATM. No, there are quite a few, but there always seems to be none when you need it. You can almost always withdraw with your VISA.
– Go from Punta Gorda to Lívingston by „ferry“. This only runs twice a week and we wondered why… If you want to think you will die for an hour and a half: do it. The earlier in the day you go, the calmer the sea.

Learned from this trip:
– Calculate more time. The hospital-stay and the long bus-rides took up a lot of our buffer. Guatemala is bigger than you might think. For example: Antigua to Flores by bus will take up one whole day. See flying as an option. Tone down the ambition on the travel plan.
– A lot of Guatemalans speak English. Nevertheless: Knowing Spanish is a clear advantage. Accept that as a tourist you will pay double from what the locals pay.

Belize it or not.

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Fischi Fischi Fischi.

Kurz vorweg: Wir kamen nach zweieinhalb Wochen Guatemala nach Belize… nach zweieinhalb Wochen Vorsicht beim Essen, Unruhe beim Schlafen, zerstochenen Beinen, einem Krankenhausaufenthalt, Zwölf-Stunden-Busfahrten, Skorpion im Badezimmer (ja, halb so wild ich weiß), kaltnassem oder zu krass heißem Wetter…

Luxus ahead
… und fuhren direkt mit dem Speedboot nach Ambergris Caye. Denkt nichts Falsches, Belize ist kein reiches Land.IMG_0870 Wenn man durch Belize City oder Belmopan fährt, hat man das Gefühl, sie hätten das 70er-Jahre Harlem einfach nach hier unten verlegt. Alles wirkt irgendwie verwahrlost und leicht gefährlich. Und dann die Cayes und überhaupt die Urlaubsorte (wie z.B. Placencia): das krasse Gegenteil. Alles ist darauf abgestimmt, dass sich die Touristen fühlen wie zu Hause. Sprich: wie in den USA. Mit Klimaanlagen wird mitunter auch der Balkon gekühlt, es gibt große Kühlschränke, noch größere Fernseher, eine Mikrowelle im Zimmer, alles sauber. Sind wir uns ehrlich, Individualreisen sind super, man kommt an Orte, die einem nicht irgendwelche Agenturen vor den Latz geknallt haben. Aber: Es kann mitunter auch ganz schön anstrengend sein. So schlecht ich mich dabei also fühlte (naja)…nach zwei Wochen leicht anstrengendem Reisen war dieser Teil… GROSSARTIG.

Während Caye Caulker die Partyinsel ist, sind die Gäste auf Ambergris Caye eher Familien oder Paare, die aber trotzdem eine gute Zeit haben. Trinken und Golf-Carts funktionieren scheinbar ganz gut miteinander.

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Happy Schoscho.

`Murica Style
Wir kamen in einem luxuriösen kleinen Resort unter, und zwar dem White Sands Grove, hatten dort ein eigenes kleines Apartment, in dem wir uns drei Tage lang richtig erholten. Es gab einen Pool, Kaffee, Kokosnusswasser frisch vom Baum (danke Erwin), warme Eukalyptus Handtücher zur Einstimmung, gratis Trinkwasser, das W-Lan funktioniert bei Bar/Pool und Zimmer, das Essen an der Bar ist superb (Achtung, scharf kann mehr als richtig scharf sein)… und das Allerbeste: Kajak, Schnorchel-Ausrüstung und Fahrräder konnte man gratis ausleihen. Wir schnorchelten einmal alleine (Einfach mit dem Kajak über die ‚Autobahn’, dem Boote-Highway direkt vor der Insel, und dort an eine Boje binden. Weil man bis zum der Insel vorgelagerten Riff im Wasser stehen kann: Kein Problem) und einmal in der Gruppe zu einem Riff und zur Shark Ray Alley (Halbtagestrip, U$ 50/Person, empfehlenswert!, bei Searious Adventures). Unglaublich, was das in einem für ein Gefühl auslöst, wenn man zum ersten Mal Haie, Rochen und Meeresschildkröten direkt vor einem in freier Wildbahn sieht, ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind (inklusive „Juiii!“-Rufen und In-die-Hände-Klatschen.IMG_0929 Natürlich nicht bei den Haien. Da habe ich nur versucht meine innere Panik zu verbergen, but hey.). BTW: vor unserem Apartment ist auch einmal ein Waschbär vorbeigehuscht, Yes!! Haben wir das auch gesehen.

Achtung: Belize ist im Gegensatz zu Guatemala NICHT billig. Wenn man Essen geht, zahlt man so viel wie in Österreich in einem teuren Restaurant. Obwohl das Einkaufen im Supermarkt noch viel krasser war – alles gefühlt doppelt so teuer wie zu Hause. Trotzdem die Empfehlung: Ají und Rain. Essen in beiden super, Personal im Rain – wieder ganz den Amis angepasst – etwas zu aufmerksam, manchmal würde man sich auch einfach gerne unterhalten. Die Wahnsinns-Terrasse macht das aber wieder wett.

Wir übernachteten danach eine Nacht in Placencia – Übernachtungstipp: Lydia’s Guesthouse: Billig, sauber und nett. Der James-Bus-Fahrer lässt einen gerne da aussteigen, wo man hin möchte.

…und fuhren von dort wieder nach Guatemala.

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Danke an White Sands Cove für unsere Übernachtungen, deren Preis bei 145 U$ beginnt. Die Gedanken und Erfahrungen dieser Zeit sind wie immer trotzdem die meinen.

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Some pineapple on the boat.

English Short-Read: White Sands Cove was a small, luxurious resort on Ambergris Caye, which allowed us to relax in our own cosy apartment and enjoy our time in Belize.
Especially after two and a half weeks of slightly exhausting travelling throughout Guatemala. They offer a pool, coffee, freshly-cut coconut water (thanks Erwin!), warm eucalyptus-towels, free drinking water and WiFi (which was working at the pool, the bar and in our room). The food at the bar was superb (Attention: even „normal spicy“ can be extremely spicy). And the best: kayaking, snorkeling-gear and bikes were complimentary! On our first day, we went on our own little snorkeling-trip right off the coast (just via the „water-highway“), the next day we did a half-day-snorkeling-boat-trip with a local company (U$ 50, totally worth it, booked it at Searious Adventures.).It is an undescribable feeling to see sharks, rays and sea turtles for the first time in the wild and right in front of you – I clapped my hands like a little child (of course not when swimming with the sharks, then I was only trying to hide my inner panic).

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Dinner @Ají.

Ambergris Caye is not the place to party with young people (do that on Caye Caulker),mostly families and couples go there for relaxation. This does not mean you cannot have a good time – day drinking and golf-carts seem to work perfectly together.

Warning: Belize can, other than Guatemala, be rather expensive. Restaurants had the prices of an expensive restaurant in Austria, supermarkets were almost double the prices.
But, nonetheless, I would like to recommend two restaurants: Ají (!) and Rain.

The night after our Stay at Ambergris Caye, we spent one night at Placencia and can recommend the place: Lydia’s Guesthouse.

Thanks to White Sands Cove, who made it possible for us to stay at their resort. Rates there start from 145 U$. Thoughts and experiences of that time still are, like always, my own. 
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1985.

Stümperhaft Zauberhaft – der DIY Baby’s First Christmas Baum.

Jedes Jahr freu‘ ich mich wie ein Schnitzel, wenn ich meinen Baby’s First Christmas-Anhänger am Baum entdecke. Weiterlesen

Nix darf runterfallen.

Hochbett bauen und nicht verzweifeln.

Im November bin ich in Wien in ein 10m2 Zimmer gezogen. Die Aussicht auf Geldersparnis und zwei liebe Mitbewohnerinnen ließen mich vergessen, dass das wirklich WIRKLICH klein ist. Um den Platz optimal nutzen zu können, musste ein Hochbett her. Wie man das am besten macht und dabei nicht verzweifelt – lest ihr hier.

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Wiener Blick

Ein bisschen Friede, ein bisschen Sonne…

Logbucheintrag. Sternzeit 1.11.2014, Allerheiligen. Es ist kühler geworden, einen Unterschied darin, ob und wie viel Sonne ich sehe, gibt es freilich nicht. Ob man im Sommer nicht aus dem Büro kommt oder im Winter ist herzlich egal, in beiden Fällen heißt es: oh sorry, zu spät, wir haben heute leider keine Sonne mehr für dich. Weiterlesen

Noch so ein Endzwanziger-Panik-Neingarnicht-Artikel.

Letzte Woche haben einige von euch diesen Artikel von Annelie gepostet, der die Krise von uns End-Zwanzigern kurz angerissen hat. Für mich ist es immer wieder schön, solche Zeilen zu lesen. Es beruhigt ungemein, wenn man merkt: „Ach, nicht nur ich hab ’nen Kreisel im Kopf!“ Allerdings ist mir Annelie nicht weit genug gegangen… ich finde, dass man das Alles noch viel weiter spinnen könnte. Weiterlesen

My Top Ten – HIMYMwise

We are all in mourning of tonight’s finale of How I Met Your Mother. And kind of waiting for the relief, too. Nine years, 208 (!) episodes, one very useless last season (with that last few episodes trying to sneak everybody’s spouses in for one last paycheck), tears, laughter, AHA-effects and a lot of Aaawwwwws…

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